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Hauptstrasse 11
4102 Binningen
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à Wengen Daniel F.

Professor Dr. med. Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenkrankheit, Hals - und ästhetische Gesichtschirurgie Professor Dr. med. Praxisklinik f. funktionelle u. ästhetische Nasenchirurgie, Lidkorrekturen, Faltenkorrekturen

Hauptstrasse 11
4102 Binningen

Telefon: *061 423 70 00 Gratis anrufen
Fax: *061 422 04 30
Webseite: www.swissear.ch

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Beschreibung & Besonderheiten

Anatomisch kann man die Nase in zwei Teile unterteilen:

  • den äusseren, sichtbaren Teil (den man umgangssprachlich als Nase bezeichnet)
  • den inneren Teil, der aus den beiden Nasenhöhlen besteht. Diese sind durch eine vertikale Scheidewand getrennt.
Dazu gehören auch die Nasennebenhöhlen: ein System aus verschiedenen Ausbuchtungen.

Die Nasenöffnungen sind innen in der Regel mit kleinen steifen Haaren besetzt, die verhindern, dass Fremdkörper wie Staub oder kleine Insekten durch den Luftzug der Atmung in die Nase gezogen werden. Das Gerüst der Nase setzt sich teils aus Knochen (Rücken und Flanken) zusammen, teils aus Knorpel. Auf jeder Seite befindet sich ein oberer und ein unterer lateraler (seitlicher) Knorpel. An letzteren schliessen drei oder vier kleine Knorpelplatten an. Der Knorpel der Scheidewand trennt beide Nasenlöcher und formt im hinteren Teil gemeinsam mit Siebbein und Vomer (Pflugscharbein) die beiden Nasenhöhlen.

Der Aufbau der äusseren Nase ist also ein komplexes Gebilde. Die operative Korrektur der Nase erfodert ein hohes Mass an anatomischen, physiologischen und chirurgischen Kenntnissen. Gerade die Schönheitsoperationen sind in diesem Sinne hoch anspruchsvolle Eingriffe, die nur von sehr erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden sollen.

Mit unserer Erfahrung von über 20 Jahren auf diesem Gebiet und mit unserem speziellen Interesse an Aesthetik im Allgemeinen und an den physiologischen Funktionen der Nasenatmung können wir den Patienten hier ein Höchstmass an Sicherheit und Zufriedenheit bieten.

Die Nasenhöhlen, also das Naseninnere, sind geräumig und tief. Die Distanz zur Rachenhinterwand des Nasenrachenraums beträgt gute 10 cm. Ihre vordere Öffnung sind die Nasenlöcher; die hintere Öffnung reicht auf beiden Seiten in den oberen Rachen oberhalb des weichen Gaumens und in die Nähe der Öffnungen der Ohrtrompete, welche die Verbindung zum Mittelohr darstellt.

Die Riechregion der Nase (olfaktorische Region) besitzt eine verdickte Schleimhaut, die braun pigmentiert ist. Der Geruchsnerv endet in der Nasenhöhle in mehreren Ästen, die sich in der Riechschleimhaut verteilen. Sie bilden Fasern, die auf den Epithelzellen der Riechschleimhaut endigen.

Beschwerden
  • Behinderte Nasenatmung ein- oder beidseitig
  • Tubenfunktionsstörung der Ohren
  • Rauher, trockener Hals
  • Schmerzen (Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen)
  • Sekretion (wässrig, schleimig, eitrig, blutig)
  • Niesreiz
  • Riechstörungen
  • Allergie
  • Nächtliches Schnarchen
  • Schlafapnoe-Syndrom
  • Kopfschmerzen
  • Untersuchungen
Prüfung der Luftdurchlässigkeit der Nase
  • Riechprüfung
  • Nasen- und Nasenrachenendoskopie und Video
  • Krankheiten
Äussere Nase
  • Formvarianten, Fehlstellungen, Defekte, Missbildungen
  • Entzündungen der äusseren Nase
  • Verletzungen der äusseren Nase
  • Geschwülste der äusseren Nase
  • Innere Nase inkl. Nasennebenhöhlen
  • Akuter Schnupfen (Infektion durch Viren)
  • Nasenscheidewandverkrümmung
  • Akute oder chronische Erkrankung der Nasennebenhöhlen
  • Polyposis nasi (Nasenpolypen)
  • Missbildungen, Choanalatresie  (fehlende Verbindung zwischen Nase und Nasenrachenraum)
  • Fremdkörper in der Nase
  • Nasenbluten
  • Nasenscheidewandabszess
  • Allergischer Schnupfen
  • Vasomotorischer Schnupfen (z.B.Nasenrinnen bei Kältereiz oder Geruchsreizen)
  • Chronischer Schnupfen, oft verbunden mit Verkrümmung der Nasenscheidewand = Septumdeviation
  • Stinknase
Anatomie des Ohres
Das Ohr und der Hörvorgang

Das Aussenohr


Das äussere Ohr besteht aus Ohrmuschel, Gehörgang und Trommelfell. Es dient zur Schallaufnahme und zur Weiterleitung der Schallwellen. Ankommende Schallwellen werden von der Ohrmuschel aufgefangen und gebündelt in den äusseren Gehörgang geleitet, wo sie auf das Trommelfell treffen. Den Abschluss des äusseren Gehörgangs bildet das Trommelfell.

Das Mittelohr
Das Mittelohr ist ein Luft gefüllter Raum, in dem sich die Gehörknöchelchenkette (Hammer, Amboss, Steigbügel) befindet. Über die Gehörknöchelchen werden die Schwingungen vom Trommelfell an das Innenohr geleitet. Die Belüftung erfolgt über die Ohrtrompete, die ihren Ursprung im Nasenrachenraum hat. Damit besteht eine wichtige Verbindung zwischen Nase und Ohr. Bei wiederholten Mittelohrproblemen muss oft zuerst die Nase in Ordnung gebracht werden.

Das Innenohr
Das Innenohr besteht aus der Hörschnecke mit den feinen Haarzellen und dem Labyrinth der Bogengänge mit dem Gleichgewichtssystem. Die vom Steigbügel in das Innenohr geleiteten Schallwellen werden von den Haarzellen in elektrische Signale umgewandelt, die via Hörnerven an den Hirnstamm und von dort weiter an die Hirnrinde geleitet werden. Der Prozess des Hörens beruht also auf einer ganzen Kette von Verknüpfungen, die alle funktionieren müssen, um normal zu hören.

Die Entwicklungszyklen der Hörgeräte
Der Gebrauch von mechano- akustischen Hörhilfen wie Hörfächer und Hörrohre lässt sich bereits in der Antike und im Mittelalter nachweisen. Ihre serienmässige Herstellung und damit nennenswerte Verbreitung setzte aber erst im 17. Jahrhundert ein. Von da an verkürzten sich die technologischen Entwicklungszyklen dramatisch.

Während Hörrohre noch etwa 400 Jahre im Gebrauch waren, hatten die ersten elektro-akustischen Hörhilfen, die Kohlemikrofon-Geräte, einen Lebenszyklus von 45 Jahren, Röhrenverstärker-Geräte von nur noch 25 Jahren.

Mit dem technologischen Sprung zur Halbleitertechnik wurde schliesslich ein erneuter Innovationsschub eingeleitet. Die Transistortechnik, die 1952 erstmals bei Hörhilfen und nicht etwa in der Unterhaltungselektronik zum Einsatz kam, unterbrach mit 35 Jahren den Rhythmus der immer kürzer werdenden Entwicklungszeiten. Doch von da an blieb die Linie klar: Die nachfolgenden Geräte mit Hybrid- und IC-Technik wurden schon nach 20 Jahren abgelöst und 1995 durch Mikrochip-Geräte mit digitaler Verstärkertechnik ersetzt.

Dieser erste digitale Chip hatte noch die Fläche einer Briefmarke und umfasste 100'000 Transistorfunktionen. Mit ihm liess sich ein programmierbares und vollautomatisches 3-Kanal-Hörgerät betreiben.

Chips des Jahres 1998 kamen dann schliesslich mit einem Viertel der Fläche aus, beinhalteten 500'000 Transistorfunktionen und boten auf allen 14 Kanälen separate Spracherkennung sowie Störschall- und Rückkoppelungsunterdrückung. Die Hörgeräte der neuesten Generation schliesslich basieren auf einem Mikrochip in der Größe eines Streichholzkopfes (Querschnittsfläche), der bis zu 1,3 Millionen Transistorfunktionen beinhaltet. Über 20 Kanäle stehen für umfangreiche Strategien der Verarbeitung akustischer und temporärer Signale zur Verfügung.

Plastische Chirurgie der Ohren
Ohrmuschelanlegeplastik | Patientenbilder

Ohrmuschelanlegeplastik

Abstehende Ohren sind die am häufigsten vorkommenden Fehlbildungen der Ohren und verursachen häufig psychische Störungen, da diese Fehlbildungen Scham und Minderwertigkeitsgefühle auslösen können.

Ursache für abstehende Ohren sind eine zu schwache Ausbildung der Hauptfalte der Ohrmuschel, der sogenannten Anthelix, eine zu grosse Ohrmuschel oder eine Kombination aus beidem. Zum Zeitpunkt der Operation sollte die Ohrmuschel bereits voll ausgebildet sein.

Bei der Operation wird die Anthelixfalte neu geformt und/oder die Ohrmuschel verkleinert. Der Eingriff kann in der Regel in örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt werden. Die kosmetischen Ergebnisse nach einer Ohrmuschelkorrektur sind meistens gut. Die endgültige Ohrform ist wegen der noch bestehenden Restschwellung erst nach 2–3 Monaten erreicht. Die Narbe verblasst allmählich und ist nach 6 Monaten in der Regel fast nicht mehr zu sehen. Kein Ohr gleicht dem anderen, weder vor noch nach der Operation. So kann z. B. das eine Ohr grösser sein als das andere. Auch nach dem Eingriff kann sich das Ergebnis durch Narbenbildung oder durch Rückstellkräfte des Knorpels noch verändern, so dass erneut eine Deformierung der Ohrmuschel auftreten kann. Durch einen zweiten operativen Eingriff können die Ergebnisse in solchen Fällen nochmals korrigiert werden.

Da es sich bei der Ohrmuschelanlegeplastik um eine ästhetische Operation handelt, müssen die Kosten von der Patientin, dem Patienten selbst übernommen werden.
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