Inderbitzi Rolf in Zürich - local.ch
Klinik Hirslanden
Witellikerstrasse 40
8008 Zürich
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Inderbitzi Rolf
PD Dr. med. Gefäss- und Thoraxchirurgie
Klinik Hirslanden
Witellikerstrasse 40
8008 Zürich
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Beschreibung & Besonderheiten
Chirurgie
Als Thoraxchirurgie wird die Chirurgie der Organe des Brustkastens bezeichnet. Thorax heisst auf altgriechisch Brustkorb. Dazu gehören Lungen, Schilddrüse, Thymus, Speiseröhre und weitere anatomische Strukturen des Lymph-, Kreislauf- und Nervensystems.
Die Lungenchirurgie ist anatomisch und physiologisch komplex und erfordert eine eigene hochspezialisierte Chirurgie.
Die Brustwand, welche von Brustwirbelsäule, Brustbein und Rippen (knöcherner Thorax) sowie von Muskulatur gebildet wird, umschliesst die Brusthöhle (Cavum thoracis) und, aufgrund der Kuppelform des Zwerchfells, auch den oberen Teil der Bauchhöhle. Lücken und Brüche des Zwerchfells (z.B. Hiatushernie) werden ebenfalls thoraxchirurgisch versorgt.
Lungenkrebs – Hoffnung dank Früherkennung
Die regelmässige Untersuchung von Raucherlungen per Computertomografie hat erhebliche Vorteile gegenüber dem konventionellen Röntgenbild.
Eine grosse Studie des US-amerikanischen National Cancer Institute bestätigt bisherige Annahmen, dass die gezielte Lungenkrebs-Früherkennung mittels Computertomographie die Sterblichkeit an Lungenkrebs um 20% zu senken vermag!
Bereits seit mehr als 12 Jahren setzten wir uns für die Früherkennungsmethode beim Lungenkrebs mittels Computertomographie ein. Die aufwendige amerikanische Studie, welche seit 2002 über 50’000 Patienten erfasst und begleitet hat, beweist nun, dass es sich eindeutig lohnt, bei Risikogruppen nach Lungenkrebs zu suchen!
www.selcc.ch
Zwanzig Jahre Minimal Invasive Thoraxchirurgie
1989 setzte die Entwicklung der sogenannten Schlüssellochchirurgie ein. PD Dr. Rolf Inderbitzi war ab Beginn als Entwickler geeigneter Instrumente (Surgical Thoracoscopy) und bei der Erforschung von thorakoskopischen Eingriffen als Pionier dabei.
Onkologie
Ein Grossteil der thoraxchirurgischen Operationen sind Eingriffe bei Krebsleiden. Die Festlegung der Behandlung von Krebserkrankungen erfolgt heute ausschliesslich in interdisziplinären Tumorboards. In diesen Arbeitsgruppen werden periodisch, meist wöchentlich, die Patientenunterlagen und -daten besprochen, um das weitere Vorgehen festzulegen.
Teilnehmer sind chirurgische und internistische Spezialisten sowie Onkologen und Radio-Onkologen (Strahlentherapeuten).
Pathologie
Die Krebschirurgie ist ein wesentlicher Bestandteil der Thoraxchirurgie: Lungenkrebs, Brustfellkrebs (Pleuramesotheliom), daneben die Metastasenchirurgie und Krebserkrankungen des Mediastinums (Mediastinaltumoren) erfordern diagnostische und therapeutische Operationen.
Das Thoraxzentrum Hirslanden vertraut für seine Patienten auf die Tätigkeit des Pathologieinstituts Enge von Prof. Arthur von Hochstetter. Die Arbeit des Pathologen ist für die chirurgischen Ergebnisse von zentraler Bedeutung. Grundaufgabe ist die Untersuchung von bioptisch gewonnenen Zellen und Gewebe sowie von Operationspräparaten mit Hinsicht auf eine präzise und therapie-relevante Diagnose.
Mit der intraoperativen Schnellschnitt-Untersuchung ermöglicht es der Pathologe dem Chirurgen bereits während der Operation eine Diagnose zu stellen. Durch die intraoperative Untersuchung der operativen Schnittränder ist möglich festzustellen, ob die chirurgischen Schritte in gesundem Gewebe durchgeführt worden sind. Ist noch Tumorgewebe auf der Schnittfläche nachweisbar, ist es dadurch sehr oft möglich, die chirurgische Taktik zu ändern, um eine Krankheit radikal aus dem Körper zu entfernen
Metastasenchirurgie/Laserchirurgie
Nebst der Leber ist die Lunge häufig Sitz von bösartigen Krebsablegern, sogenannten Metastasen. Ergibt die diagnostische Abklärung, dass keine weiteren Metastasen vorliegen, können Ableger in der Lunge operativ entfernt werden. Die Chirurgie der Lungenmetastasen soll den betroffenen Patienten durch Entfernung aller Tumore in eine sogenannte Remission (dauerhafte oder temporäre Befreiung von Krankheitssymptomen) übergeführt werden. Tumorbedingte Symptome sollen dadurch verhindert werden und das Fortschreiten des Krebsleidens gestoppt oder signifikant verlangsamt werden.
Lungenmetastasen werden thorakoskopisch oder über einen herkömmlichen Schnitt (Sternotomie oder Thorakotomie) vorgenommen. Die Krebsableger werden einzeitig, synchron (alle Metastasen miteinander, ein- oder beidseitig) oder mehrzeitig, metachron entnommen. Die diesbezügliche Planung wird aufgrund der Untersuchungsbefunde, des bisherigen Krankheitsverlaufs und der Natur des Tumors interdisziplinär (Onkologie) festgelegt.
Chirurgisch kommen oft Lasertechniken zur Anwendung. Oft muss der Chirurg jedoch seine Vorgehensweise auch individuell während der Operation festlegen.
Krankheitsbilder:
Als Thoraxchirurgie wird die Chirurgie der Organe des Brustkastens bezeichnet. Thorax heisst auf altgriechisch Brustkorb. Dazu gehören Lungen, Schilddrüse, Thymus, Speiseröhre und weitere anatomische Strukturen des Lymph-, Kreislauf- und Nervensystems.
Die Lungenchirurgie ist anatomisch und physiologisch komplex und erfordert eine eigene hochspezialisierte Chirurgie.
Die Brustwand, welche von Brustwirbelsäule, Brustbein und Rippen (knöcherner Thorax) sowie von Muskulatur gebildet wird, umschliesst die Brusthöhle (Cavum thoracis) und, aufgrund der Kuppelform des Zwerchfells, auch den oberen Teil der Bauchhöhle. Lücken und Brüche des Zwerchfells (z.B. Hiatushernie) werden ebenfalls thoraxchirurgisch versorgt.
Lungenkrebs – Hoffnung dank Früherkennung
Die regelmässige Untersuchung von Raucherlungen per Computertomografie hat erhebliche Vorteile gegenüber dem konventionellen Röntgenbild.
Eine grosse Studie des US-amerikanischen National Cancer Institute bestätigt bisherige Annahmen, dass die gezielte Lungenkrebs-Früherkennung mittels Computertomographie die Sterblichkeit an Lungenkrebs um 20% zu senken vermag!
Bereits seit mehr als 12 Jahren setzten wir uns für die Früherkennungsmethode beim Lungenkrebs mittels Computertomographie ein. Die aufwendige amerikanische Studie, welche seit 2002 über 50’000 Patienten erfasst und begleitet hat, beweist nun, dass es sich eindeutig lohnt, bei Risikogruppen nach Lungenkrebs zu suchen!
www.selcc.ch
Zwanzig Jahre Minimal Invasive Thoraxchirurgie
1989 setzte die Entwicklung der sogenannten Schlüssellochchirurgie ein. PD Dr. Rolf Inderbitzi war ab Beginn als Entwickler geeigneter Instrumente (Surgical Thoracoscopy) und bei der Erforschung von thorakoskopischen Eingriffen als Pionier dabei.
Onkologie
Ein Grossteil der thoraxchirurgischen Operationen sind Eingriffe bei Krebsleiden. Die Festlegung der Behandlung von Krebserkrankungen erfolgt heute ausschliesslich in interdisziplinären Tumorboards. In diesen Arbeitsgruppen werden periodisch, meist wöchentlich, die Patientenunterlagen und -daten besprochen, um das weitere Vorgehen festzulegen.
Teilnehmer sind chirurgische und internistische Spezialisten sowie Onkologen und Radio-Onkologen (Strahlentherapeuten).
Pathologie
Die Krebschirurgie ist ein wesentlicher Bestandteil der Thoraxchirurgie: Lungenkrebs, Brustfellkrebs (Pleuramesotheliom), daneben die Metastasenchirurgie und Krebserkrankungen des Mediastinums (Mediastinaltumoren) erfordern diagnostische und therapeutische Operationen.
Das Thoraxzentrum Hirslanden vertraut für seine Patienten auf die Tätigkeit des Pathologieinstituts Enge von Prof. Arthur von Hochstetter. Die Arbeit des Pathologen ist für die chirurgischen Ergebnisse von zentraler Bedeutung. Grundaufgabe ist die Untersuchung von bioptisch gewonnenen Zellen und Gewebe sowie von Operationspräparaten mit Hinsicht auf eine präzise und therapie-relevante Diagnose.
Mit der intraoperativen Schnellschnitt-Untersuchung ermöglicht es der Pathologe dem Chirurgen bereits während der Operation eine Diagnose zu stellen. Durch die intraoperative Untersuchung der operativen Schnittränder ist möglich festzustellen, ob die chirurgischen Schritte in gesundem Gewebe durchgeführt worden sind. Ist noch Tumorgewebe auf der Schnittfläche nachweisbar, ist es dadurch sehr oft möglich, die chirurgische Taktik zu ändern, um eine Krankheit radikal aus dem Körper zu entfernen
Metastasenchirurgie/Laserchirurgie
Nebst der Leber ist die Lunge häufig Sitz von bösartigen Krebsablegern, sogenannten Metastasen. Ergibt die diagnostische Abklärung, dass keine weiteren Metastasen vorliegen, können Ableger in der Lunge operativ entfernt werden. Die Chirurgie der Lungenmetastasen soll den betroffenen Patienten durch Entfernung aller Tumore in eine sogenannte Remission (dauerhafte oder temporäre Befreiung von Krankheitssymptomen) übergeführt werden. Tumorbedingte Symptome sollen dadurch verhindert werden und das Fortschreiten des Krebsleidens gestoppt oder signifikant verlangsamt werden.
Lungenmetastasen werden thorakoskopisch oder über einen herkömmlichen Schnitt (Sternotomie oder Thorakotomie) vorgenommen. Die Krebsableger werden einzeitig, synchron (alle Metastasen miteinander, ein- oder beidseitig) oder mehrzeitig, metachron entnommen. Die diesbezügliche Planung wird aufgrund der Untersuchungsbefunde, des bisherigen Krankheitsverlaufs und der Natur des Tumors interdisziplinär (Onkologie) festgelegt.
Chirurgisch kommen oft Lasertechniken zur Anwendung. Oft muss der Chirurg jedoch seine Vorgehensweise auch individuell während der Operation festlegen.
Krankheitsbilder:
- Lungenkrebs
- Asbestkrebs/Pleuramesotheliom
- Lungenmetastasen
- Lungenemphysem
- Pneumothorax
- Myasthenia gravis
- Zwerchfellbruch
- Trichterbrust

