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Sekretariat Predigerkirche

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4051 Basel
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Beschreibung & Besonderheiten

Herzlich willkommen bei der Christkatholischen Kirche Basel-Stadt






Über uns / Wer wir sind  
Profil:
·      Die Christkatholische Kirche versteht sieht ihren Auftrag in der lebendigen Weitergabe der Heilsbotschaft unter den jeweiligen Zeitbedingungen. Dabei greift sie auf die Erfahrungen und Schätze der gesamten christlichen Tradition zurück. Enge Beziehungen pflegt sie zu den orthodoxen Kirchen und zur Anglikanischen Kirche.
·      Die Zulassung von Frauen zu den Weiheämtern ist nach eingehender Diskussion von der Christkatholischen Kirche bejaht worden. So arbeiten in der Seelsorge sowohl Diakoninnen als auch Priesterinnen mit ihren männlichen Kollegen zusammen.
·      Eine verpflichtende Verbindung von Weihe und Zölibat gibt es nicht.
·      Die modernen Mariendogmen (Unbefleckte Empfängnis, Leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel) werden in ihrer Engführung abgelehnt.
·      Päpstliche Unfehlbarkeit und das unbeschränkte Richteramt des Papstes werden nicht akzeptiert.
·      Die Christkatholische Kirche Basel-Stadt ist eine vom Kanton offiziel anerkannte Landeskirche. Sie weiß sich dem Wohl aller Menschen in der Stadt Basel und in der ganzen Schweiz besonders verpflichtet.
·      Die Christkatholische Kirche kann in Freiheit das weite Spektrum der christlichen Tradition. Eine Bevormundung durch die vatikanische Kurie bleibt ausgeschlossen.
 
Es gibt im Gemeindeleben spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien, Frauen und Senioren. Ein zentrales Anliegen der Seelsorge ist es, den Einzelnen zu helfen, eine lebendige Spiritualität zu entfalten, die sich auch im Alltag bewähren kann.
 
Der Eintritt in die christkatholische Kirche kann für Christen und Christinnen, die aus einer anderen christlichen Kirche kommen, nach einem Gespräch mit den Seelsorgern erfolgen. Wer noch nicht getauft ist, wird durch die Taufe Mitglied der Christkatholischen Kirche.
 
Organisation und Verwaltung:
In der Christkatholischen Kirche der Schweiz sind die Synode und der Synodalrat die obersten Organe. Der Bischof hat dort eine beratende Stimme. Er ist verantwortlich für die Glaubensfragen und die SeelsorgerInnen. Der Bischof stellt auch die Verbindung zur sog. „UtrechterUnion“ her, einem Zusammenschluss der Kirchen, die sich dem römischen Absolutismus nicht unterordnen.
In Basel-Stadt ist die Christkatholische Kirche eine öffentlich-rechtliche Körperschaft. Die inhaltlichen Vorgaben trifft die Kirchgemeindeversammlung. Das ausführende Organ ist der Kirchenrat.
Im Kanton Basel-Landschaft gibt es den Landeskirchenrat, Kirchgemeinderäte in den einzelnen Gemeinden und die Kirchgemeindeversammlung.
Finanziert wir die Christkatholische Kirche in Basel-Stadt durch Kirchensteuern, im Kanton Basel-Landschaft durch Kirchensteuern und kantonale Subventionen. Die Gemeinden verwalten ihre Finanzen selbst und legen jährlich die Rechnungen offen, die von einer Finanzkommission geprüft werden.
 
Ein zentrales Büro der Christkatholischen Kirche in der Schweiz befindet sich in 3003 Bern,
Willadingstrasse 39. Das Amt des Bischof hat Dr. Harald Rein inne.
Tel.: 031/351 35 30, Fax 031/352 95 60
E-Mail: sekretariat.bischof @christkath.ch

 
Geschichte:
 
Die christliche Kirche hat in ihrer Geschichte oft eine Neuorientierung nötig gehabt. Immer wieder gab es Gruppen, die an den ursprünglichen Auftrag erinnerten und sich dafür einsetzten. Als im Verlauf des 19. Jahrhundert die päpstlichen Machtansprüche immer deutlicher wurden, haben verschiedene Gruppen an die eigentliche Aufgabe der Bischöfe von Rom erinnert: Sie sollten „Erste unter Gleichen“ sein und die Kommunikation der Liebe in der Gesamtkirche fördern und schützen. Doch mit der übereilten Dogmatisierung der päpstlichen Unfehlbarkeit auf dem I. Vatikanischen Konzil (1870) haben zentralistische und restaurative Kräfte ein Kirchenverständnis konstruiert, das die Beziehung zu den orthodoxen Kirchen schwer beschädigt und in der Westkirche neue kirchliche Bewegungen hervor rief. Letztlich lassen sich die „päpstliche Unfehlbarkeit“ und der sog. „Jurisdiktionsprimat“ (das unanfechtbare Richteramt des Papstes) als eine unangemessene Angstreaktion auf die Aufklärung, sowie die tiefgreifenden Veränderungen im gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereich verstehen.
In der Schweiz sammelten sich ab 1871 eingeständige und einsichtige Männer und Frauen, Laien und Geistliche, um die „Freiheit der Kinder Gottes“ in der katholischen Kirche zu schützen. Sie wurden wegen ihres Widerstandes gegen das unhistorische Unfehlbarkeits-Dogma schwer diffamiert und kirchenintern unter Druck gesetzt. Das Jesus-Wort „Die Wahrheit wird euch frei machen!“ (Joh 8,32) hat sich für die Gründung der Christkatholischen Kirche bewährt. Die Verpflichtung auf die spirituellen Quellen und die synodale Verfassung der frühen Kirche sind zum Kennzeichen der neuentstandenen Kirche geworden. Ein sinnerfülltes, religiöses Leben sollte für alle in der Spannung von Eigenverantwortung und Kirchenbezug ermöglicht werden. Das Neue Testament spricht von der „Nachfolge Jesu“ und vom Gehen in seinen „Fußstapfen“. Den verpflichtenden Maßstab bildet die frohmachende und in die Weite führende Botschaft von Jesu von Nazareth. In Lehrfragen werden auch die Allgemeinen Kirchenversammlungen der ersten Jahrhunderte akzeptiert. Spätere Veränderungen an der Glaubenssubstanz sind aus Sicht der Christkatholischen Kirche unnötig und nicht zulässig.
Auf diese Weise wurden wichtige demokratische Elemente für die Gesamtkirche bewahrt. Die Christkatholische Kirche betont die Kompetenz aller getauften und ihre Geistbegabung. Daher wird die Gemeinde in zentralen Teilen von Laien geleitet: So übernehmen Gemeindeglieder wichtige Aufgaben in der Organisation der Führung und der Prägung der Gemeinde und der Kirche. Im Zuge der Auseinandersetzungen mit der römischen Kurie kam es 1872 zur Gründer der Christkatholischer Gemeinden. Ab 1873 entstanden auch in der Region Basel selbständige Gemeinden in denen sich vor allem liberale, aufgeschlossene Katholiken sammelten. 1876 wurde die Christkatholische Kirche neben der Römisch-Katholischen und der Evangelisch-Reformierten Kirche offiziell als Schweizerische Landeskirche anerkannt.
 
Für das Verständnis der christkatholischen Position hat ein Gedanke des h. Augustinus (354-430) eine grosse Bedeutung: „Im Notwendigen Einheit – in Zweifelsfällen Freiheit – in allem die Liebe.“
Ebenfalls ist der Grundsatz des Theologen Vinzenz von Lerin (gest. um 450) wichtig: „Katholisch ist das, was überall, immer und von allen geglaubt worden ist.“
 

Solidarität
 
Ein christliche Gemeinde kann nicht sein, ohne daß sich ihr Glaube auch in konkrete Hilfe umsetzt.
Die Christkatholische Kirche Basel-Stadt engagiert sich personell und materiell besonders
·      für ältere Menschen, die hilflos werden und vereinsamen,
·      für Familien, die in finanzielle bzw. soziale Schwierigkeiten geraten,
·      für Menschen mit Behinderungen
·      für Jugendliche, die ohne Lebensperspektive sind.
 
Das internationale Hilfswerk der Christkatholischen Kirche „Partner Sein“ unterstützt Projekte auf der ganzen Welt. Dabei ist Maxime „Hilfe zur Selbsthilfe“ handlungsleitend. Informationen zu „Partner Sein“ finden Sie unter www.partner-sein.ch

 
Predigerkirche: Forum der Begegnung  
Wer die Predigerkirche betritt, wird von einem weiten und lichten Raum empfangen. (Bild) Klarheit und Charakter zeichnen sie aus.
Gern nimmt die Christkatholische Gemeinde die Impulse und Kräfte auf, die durch das wertvolle und bedeutungsreiche Kirchengebäude vermittelt werden. Begegnung mit der Dimension Gottes und Begegnung miteinander sind die entscheidenden Aspekte.
 
Bei gottesdienstlichen Feiern, bei Meditationen, bei Konzerten und Vorträgen trägt der Kirchenraum den Dialog mit den Menschen und mit Gott. (Bilder: Erstkommunion, Osternacht, Chor, Einzelpersonen, Dialoge, Weihnachtsspiel ...)
 
Der erste Eindruck, den unsere Kirche vielen BesucherInnen zuerst vermittelt, ist die würdevolle Schlichtheit . In einer bescheidenen Formensprache werden wesentliche Elemente christlicher Spiritualität vermittelt: zum einen die Geborgenheit auf dem irdischen Weg und zum anderen der Aufbruch ins Licht. Während die Gewölbe mit ihren runden Linien das unruhige, angstvolle und rastlose Menschenherz zu bergen und schützen vermögen, wollen die großen Fensterflächen die Seele für das göttliche Licht öffenen.
Damit erfüllt die Predigerkirche in vollendeter Weise einen zentralen Anspruch der dominikanischen Spiritualität: Das im kontemplativen, inneren Gebet e Erfahrene an die anderen Menschen weitergeben.
 
So ist die Kirche auch heute für die Christkatholische Gemeinde eine Anregung und eine Herausforderung, das eigene Beten vom göttlichen Licht führen zu lassen und es für die Welt zu öffnen. (Bilder)
 
Verschiedene Untersuchungen konnten zeigen, daß die Dominikaner sehr aufmerksam auch Wasseradern und Erdstrahlen in das architektonische Konzept aufgenommen haben. So finden sich beispielsweise am Altar und am Taufbrunnen besondere Konzentrationen positiver Strahlung.
 
 

 
Seelsorge / Segen
 
Der Segen und das Segnen haben für die christliche Tradition eine besondere Bedeutung. Das entscheidende Vorbild ist Jesus von Nazareth selbst: Er legt den Kindern die Hände auf und segnet sie! Die Zusage des Geborgenseins in der göttlichen Liebe gilt es zu allen Zeiten zu erneuern und sich gegenseitig neu zu zusagen. Alle Getauften sind eingeladen sich diesen Segen, diese Gotteskraft einander zu geben. So ist es gut, wenn Eltern ihre Kinder am Morgen und am Abend (z.B. mit einem Kreuzzeichen) segnen.
Auch die Bitte um den Segnen vor dem Essen ist ein guter christlicher Brauch und erinnert an den Geschenkcharakter des Lebens.
Für Menschen, die einander verbunden sind, kann es eine Vertiefung ihrer Beziehung sein, wenn sie einander in besonderen Lebenssituationen segnen.
Bei aufmerksamer Betrachtung des eigenen Lebens kann der einzelne Mensch feststellen, daß sein Tun nicht immer eine eindeutige Richtung nimmt. Ob mein Handeln eine positive oder ein lebensverneinende Wirkung hat, liegt nicht in meiner Hand. Ein gutgemeintes Wort kann leicht negativ aufgefaßt und ausgelegt werden. Christliche Spiritualität weiß um diese Begrenztheit des eigenen Tuns und lädt daher ein, am Beginn eines jeden Tages das Kommende unter die Hand Gottes und seinen Segen zu stellen.
Besondere Segensfeste können in der Kirche mit dem Pfarrer oder der Diakonin gefeiert werden. Immer ist es Gott der segnet. Und daher ist es eine der Hauptaufgaben der Geistlichen, die in der Weihe empfangene Geisteskraft weiterzugeben. So werden bei besonderen Feiern Kranken, Leidenden oder Orientierunsuchenden die Hände zum Segen aufgelegt.
Ebenfalls gibt es die Möglichkeit, die Wohnung, das Haus, die Werkstatt, die Praxis oder das Unternehmen in einer kleinen Feier von einem der Geistlichen segnen zu lassen.


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Quelle: Swisscom Directories AG