Baumpflegespezialist & Forstwart mit eidg. Fachausweis

Dorfstrasse 5
4452 Itingen

Telefon *  061 971 96 58 Mobile *  079 549 35 12

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Beschreibung & Besonderheiten

Löw Baumpflege – von der Wurzel bis zur Krone!



Unsere Dienstleistungen



Forstarbeiten, Bäume schneiden, fällen mit Seilklettertechnik, Gartenunterhalt und vieles mehr. Wir beraten Sie gerne.

Gutachten
  • Beratung
  • Baumgutachten
  • Baumpflegekonzepte
  • Baumkataster
  • Bauminventar
  • Forstarbeiten

Seilklettertechnik
  • Baumschnitt
  • Kronenschnitt
  • Dürrastentfernung
  • Kronenverankerung (Fallsicherung)
  • Spezialfällung
  • Strunkentfernung
  • Holzmanagement
Pflanzung
  • Jungbaumpflege
  • Strauchschnitt
  • Heckenpflege
Auf Baustellen
  • Baumschutz
  • Wurzelschutz
  • Böschungsschutz
Diverses
  • Dachrinnen herausputzen
  • Weihnachtsbeleuchtungen montieren
  • Mitglied Bund Schweizer Baumpflege

Wozu braucht es Baumpflege?

Strassen-, Park-  und  Gartenbäume benötigen Pflege, weil sie besonders hohe Ansprüche erfüllen müssen: Sie werden an unnatürliche, durch Menschenhand stark veränderte und häufig  nur bedingt geeignete  Standorte gepflanzt, wo ihre artspezifischen Ansprüche  nicht erfüllt  und  sie einem grossen Verletzungsrisiko durch Verkehrsunfälle, Rasenmäher und selbst Vandalismus ausgesetzt sind.

Hier sollen die Bäume gut gedeihen, kräftig  und  in wohlgefälliger Form  wachsen, doch die Umgebung nicht übermässig beschatten, Sicht und Bewegungsraum nicht behindern und keinesfalls die Umgebung durch Bruch gefährden.

Die  fachgerechte Baumpflege  vereint diese Ansprüche  mit einer  möglichst natürlichen Erhaltung der Bäume – zum Wohlgefallen der Menschen und um der Bäume selbst willen. Fachgerechte Baumpflege folgt dem Gebot der baumbiologischen Gesetzmässigkeiten und erfolgt somit nachhaltig - letztlich auch zum langfristigen Nutzen der Menschen.

Damit leistet die Baumpflege einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in dicht besiedelten  Gebieten, zum Erhalt der Ökologie im urbanen Raum und zur Bremsung des Klimawandels. Gerade in städtischen Verhältnissen, wo der Kohlendioxid-Ausstoss besonders gross ist, zählt jeder Baum, der in seinem Holz Kohlenstoffverbindungen über Jahrzehnte konserviert.

Fachgerechte Baumpflege will erlernt sein. Sie setzt weitreichende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten voraus, die eine spezielle Weiterbildung erfordern.

Berufsportrait des Baumpflegespezialisten, der Baumpflegespezialistin

Die BaumpflegespezialistInnen betreuen die Bäume von der Pflanzung bis zur Fällung:

Bei Neupflanzungen beraten sie in der standortgerechten Artenwahl. Der gegebene Standraum, die Boden-  und Umweltverhältnisse, die artspezifischen Eigenschaften und Ansprüche und besondere Wünsche der Kundschaft bezüglich Lichtdurchlass, Blütentracht und Herbstfärbung werden berücksichtigt. 

Sie bereiten den Standort artgerecht vor, kontrollieren die Qualität der Baumschulware und führen die Pflanzung fachgerecht durch – eine Arbeit von grosser Tragweite, hängt davon doch das  weitere Gedeihen des Baumes ab.

Sie erziehen Jungbäume in die gewünschte Kronenform, so dass in späteren Jahren keine massive und unverträgliche  Eingriffe aus Sicherheitsgründen, wegen  Platzmangel  oder Schattenwurf  vorgenommen werden müssen.

Pflegearbeiten in der Baumkrone  werden  von den BaumpflegepezialistInnen  fast ausschliesslich  mit Hilfe der Seilklettertechnik  ausgeführt.  Kletternd erreichen  sie auch  die Randbereiche noch so grosser Kronen, um die Schnittmassnahmen im jungen Holz auszuführen, das weniger fäuleanfällig ist. Mit dem Körpergewicht im Seil und ohne Steigeisen an den Schuhen werden dabei weder Rinde noch Holz verletzt.

Sie pflegen gross gewachsene Baumkronen: Totes oder absterbendes Holz, sich konkurrierende Triebe, schlecht verankerte oder sich scheuernde Äste werden gezielt entfernt.

Sie lichten die Baumkronen aus, ohne  ihre typische Wuchsform zu zerstören. So wird auch die Bruchsicherheit nicht vermindert.

Zur Erhaltung der Verkehrssicherheit entlasten sie durch geeigneten Schnitt bruchgefährdete Baumkronen oder sichern sie zusätzlich mit Hilfe von Gurtsystemen.

Baumkronen, die durch unsachgemässen Kappschnitt  zerstört worden sind, bauen  sie durch fachgerechte Schnittmassnahmen etappenweise über Jahre wieder auf, sofern der Baum noch zu retten ist.

Auf besonderen Wunsch wird die Baumkrone in eine bestimmte geometrische Form geschnitten oder in reduzierter Grösse gehalten. Der Formschnitt bedarf jahrelange Aufbauarbeit und fortwährenden Unterhalt, um die Verfremdung des Kronenaufbaus im Rahmen der baumbiologischen Gesetzmässigkeiten zu vollziehen.

Werden Bäume von  Baumassnahmen in Kronen-  oder Wurzelraum tangiert, übernehmen die Baumpflegespezialist-Innen den Baumschutz  vor, während und nach  der Bautätigkeit. Durch  geeignete Vorkehrungen wird baubedingten Beeinträchtigungen des Baumes  weitgehend vorgebeugt.

Sie kontrollieren  den Gesundheitszustand sowie die Stand- und Bruchsicherheit der Bäume und treffen  bei Bedarf  geeignete Massnahmen  zu  deren  Verbesserung. Im Schadenfall  nehmen sie eine Schadenersatzermittlung vor, die nach den Richtlinien des BSB durchgeführt wird.

Kranke, bruchgefährdete Bäume, deren Erhaltung nicht mehr möglich ist oder zu aufwendig wäre, werden von den Baumpflegespezialisten auch in dicht bebauter Umgebung rasch und sicher gefällt.

Weiterbildung zum Baumpflegespezialisten mit eidgenössischem Fachausweis

Die angehenden BaumpflegespezialistInnen verfügen in der Regel über eine abgeschlossene Berufslehre als ForstwartIn, LandschaftsgärtnerIn oder BaumschulistIn und arbeiten meist in einem Baumpflegebetrieb. Berufsbegleitend besuchen sie in sechs einzelnen Wochenkursen (Montag-Samstag) zwischen Mai und September den Lehrgang zu BaumpflegespezialistInnen mit eidg. Fachausweis, der vom BSB Bund Schweizer Baumpflege in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen  Bildungs- und Beratungszentrum Schluechthof in Cham alle zwei Jahre durchgeführt wird. In rund 270 Lektionen wird das theoretische, aber absolut praxisorientierte Grundlagenwissen von folgenden Fächern vermittelt.

In seiner Breite und Tiefe darf sich dieser Lehrgang in der Branche europaweit einzigartig nennen. Die praktische Baumpflegarbeit wird während mindestens zwei vollen Jahren im Lehrbetrieb erlernt, so auch die Klettertechnik zum Ersteigen der Baumkronen bis in ihre äussersten Spitzen, bevor die Berufsprüfung angetreten werden darf. Die Prüfung umfasst schriftliche, mündliche und praktische Examen in allen Fächern und dauert in der Regel vier Tage.
  • Bodenkunde
  • Baumumfeld
  • Landschaftsarchitektur
  • Pflanzensystematik und Taxonomie
  • Gehölzphysiologie
  • Holzanatomie
  • Baummechanik
  • Abwehrmechanismen der Bäume
  • Gehölzkrankheiten und -schädlinge
  • Holzfäulen (holzzersetzende Pilze) 
  • Abiotische Schäden
  • Artenkenntnisse, Arteigenschaften und Ansprüche
  • Kronenpflege und Kronenschnitt
  • Kronensicherung
  • Baumpflanzung und Anwachspflege
  • Baumschutz auf Baustellen
  • Baumfällung
  • Visuelle Baumansprache und Diagnosemethoden
  • Schadenersatzermittlung von Bäumen
  • rechtliche Grundlagen zu Gehölzen
  • Pflegekonzepte und Inventare
  • Materialkenntnisse
  • Arbeitssicherheit  

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Quelle: Swisscom Directories AG